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Windows Live® Suchergebnisse Isayas AfewerkiEnzyklopädieartikel
Isayas Afewerki (*1945), seit 1993 Staatspräsident der Republik Eritrea und Generalsekretär der Volksfront für Demokratie und Gerechtigkeit (People’s Front for Democracy and Justice, PFDJ), der Nachfolgeorganisation der ehemaligen Untergrundbewegung und späteren Regierungspartei Eritreische Volksbefreiungsfront (Eritrean People’s Liberation Front, EPLF). Der 1945 in Asmara geborene Isayas Afewerki begann 1965 in Addis Abeba (Äthiopien) ein Studium der Ingenieurwissenschaften, brach dieses jedoch 1966 ab und schloss sich 1966 der Untergrundbewegung Eritreische Befreiungsfront (Eritrean Liberation Front, ELF) an. Afewerki, der seine militärische Ausbildung teilweise in der Volksrepublik China erhalten hatte, übernahm ab 1968 leitende militärische und politische Positionen in der Widerstandsbewegung Eritreas. 1969 wurde er Oberbefehlshaber der Guerilla und zeichnete verantwortlich für das politische und wirtschaftliche Programm der ELF-EPLF, die sich 1970 spaltete. Afewerki befürwortete dabei politischen Pluralismus sowie eine Mischform aus Markt- und Planwirtschaft. 1987 wurde er Generalsekretär der EPLF. Nach dem Abzug der äthiopischen Truppen aus Eritrea 1991 leitete Afewerki die am 24. Mai 1991 gebildete Übergangsregierung. Am 23. Mai 1993 wählte ihn der provisorische Nationalrat mit 99 von 104 Stimmen zum ersten Staatspräsidenten der unabhängigen Republik Eritrea. Die Vereidigung erfolgte am 24. Mai, dem Tag der Unabhängigkeit Eritreas von Äthiopien.
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