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Windows Live® Suchergebnisse JordanienEnzyklopädieartikel
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Jordanien, offiziell Haschemitisches Königreich Jordanien, arabisch Al Mamlakah Al Urdunniyah Al Hashimiyah, Staat in Vorderasien. Das Staatsgebiet grenzt im Norden an Syrien, im Osten an den Irak und an Saudi-Arabien, im Süden an Saudi-Arabien und an den Golf von Akaba sowie im Westen an Israel. Jordanien hat eine Fläche von 89 556 Quadratkilometern. Amman ist Hauptstadt und zugleich größte Stadt des Landes.
Jordanien besteht zu etwa 90 Prozent aus Wüsten- und Steppenland. Im Westen des Landes verläuft die Ostflanke des tief eingeschnittenen Jordangrabens. In diesem Graben befindet sich im Toten Meer mit 408 Metern unter dem Meeresspiegel die tiefste Stelle der Erdoberfläche. Der Grabenbruch setzt sich im Süden über das Wadi al-’Arabah zum Golf von Akaba fort, an dessen Küste Jordanien einen schmalen Meereszugang hat. Im Osten erhebt sich mit einem Steilanstieg das ostjordanische Bergland mit einer maximalen Höhe von 1 754 Metern. Dieses überwiegend aus Kalk- und Sandstein aufgebaute Faltengebirge geht im Osten allmählich in die Tafelländer der Syrischen Wüste über.
Im überwiegenden Teil Jordaniens herrscht ausgeprägtes Wüstenklima. Die Sommer sind heiß und trocken, die Winter mild. In Amman liegt die mittlere Januartemperatur bei 7,2 °C, die des Juli bei 26 °C. Im Jordangraben können im Sommer Temperaturmaxima von 49 °C auftreten. Die Niederschläge sind weitgehend auf die Winterzeit begrenzt; im Nordwesten des Landes fallen etwa 660 Millimeter im Jahr, im äußersten Osten und im Jordangraben werden in trockenen Jahren 100 Millimeter unterschritten.
In den Wüsten- und Steppengebieten, die den größten Teil Jordaniens bedecken, gibt es eine artenarme Pflanzenwelt. Der Distrikt Jabal Ajlun zwischen Amman und der syrischen Grenze ist von Grasland und Waldgebieten bedeckt. Hier wachsen Eichen, Stechpalmen, Ölbäume, Aleppokiefern und Palmen. Zur Fauna gehören Greifvögel wie Adler und Geier sowie Wölfe, Hyänen, Schakale, Füchse, Wildkatzen, Mangusten, Gazellen und Steinböcke.
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